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derbayer

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Dienstag, 1. November 2011, 03:15

UEFA - FIFA

FC Sion schaltet im Streit mit der UEFA die EU ein
Sion (dpa) - Der FC Sion hat im Rechtsstreit mit der UEFA nun die Europäische Kommission eingeschaltet. Das teilte der Schweizer Erstligist am Montag auf seiner Homepage mit. Nach dem Bezirksgericht Martigny, dem Walliser und Waadtländer Kantonsgericht sowie dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne soll Brüssel im Zwist des Clubs mit der Europäischen Fußballunion entscheiden. Die UEFA hatte Sion aus der Europa League ausgeschlossen, da der Verein gegen ein Transferverbot verstoßen haben soll. Die UEFA habe sich über zwei Urteile von Schweizer Gerichten hinweggesetzt, indem sie den FC Sion nicht an der Europa League teilnehmen lasse und erkenne nur den CAS als zuständiges Gremium an, erklärte der Schweizer Club. DPA



Diese Nachricht ließt sich nicht sehr aufregend.

Doch sie birgt mehr Zündstoff als damals das Bosmann-Urteil , mit dem die von der Uefa und Fifa aufgestellten "Ausländer-Regelungen" als gesetzeswidrig erklärt wurden.
Dadurch wurde gestattet mehr als 3 EU Fußballer zu verpflichten und 3 .Länder Fußballer ebenso viele wie man möchte. Denn EU Gesetz beugt FIFA und auch Uefa Bestimmungen.

Jetzt geht es darum , ob die Uefa bestimmen darf wer richten und Urteile sprechen darf: die Uefa mit der CAS (Sportgerichtsbarkeit) oder haben die Landesgerichte das Recht , Recht zu sprechen.
Das will man nun vom Europ.Gerichtshof klären lassen und es kann durchaus sein, daß dieses Privileg der Uefa und der Fifa zu Fall gebracht wird.

derbayer

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Montag, 5. Dezember 2011, 02:07

Abgang nach 48 Jahren

João Havelange tritt aus IOC zurück

Ab Mittwoch will das Internationale Olympische Komitee über Sanktionen gegen João Havelange beraten - nun ist der 95-jährige Funktionär als IOC-Mitglied zurückgetreten. Der Brasilianer soll in seiner Heimat in einen Korruptionsskandal um Fernsehrechte verwickelt sein.
Der ehemalige Fifa-Präsident João Havelange ist als Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zurückgetreten. Seine Entscheidung gab der 95-Jährige in einem Brief an das IOC bekannt. Der Brasilianer kam mit seinem Rückzug möglichen Sanktionen zuvor, die Thema bei einer Sitzung der IOC-Exekutive am Mittwoch und Donnerstag sein soll.Havelange soll in den Korruptionsskandal um die Fernsehrechte- Vermarktungsagentur ISL verwickelt sein. Er bestreitet die Vorwürfe. Der Weltfußball-Verband Fifa will noch in diesem Jahr die ISL-Akten öffentlich machen. Havelange war seit 1963 IOC-Mitglied und das letzte mit einer Mitgliedschaft auf Lebenszeit.


BBC: Havelange und Teixeira sollen Millionenzahlungen erhalten haben
Neben Havelange wird von der IOC-Ethikkommission auch gegen den Präsidenten des afrikanischen Fußball-Verbandes, Issa Hayatou und den Chef des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF, Lamine Diack, ermittelt. Bei der Sitzung der IOC-Exekutive soll entschieden werden, ob und welche Strafen verhängt werden.
Havelange und sein Ex-Schwiegersohn, Ricardo Teixeira als Chef des brasilianischen Fußball-Verbandes, sollen im Zuge des ISL-Korruptionsskandals nach BBC-Informationen Millionen-Zahlungen von der 2001 insolvent gegangenen Sportvermarktungsagentur erhalten haben. Beide wiesen bisher die Vorwürfe von sich.

Inwieweit ein Rückzug aus dem IOC auch Folgen auf sein Amt als Fifa-Ehrenpräsident hat, ist noch nicht absehbar. Havelange war von 1974 bis 1998 Präsident der Fifa. Ihm folgte Joseph Blatter nach. Nach Havelange wurde das Olympiastadion für die Spiele 2016 in seiner Heimatstadt Rio de Janeiro benannt.dpa





Ricardo Teixeira ist Chef des brasilianischen Fußball-Verbandes und in Brasilien total verhasst, weil jedes kleine Kind von seinen Machenschaften weiß. um die nächsten 2 Jahre bis zur WM zu überstehen und Kasse machen zu können lenkt er von sich ab : so hat er vor einigen Tagen Ronaldo zum WM Chef Organisator gemacht, also das was Franz damals bei der WM in Deutschland war.

Die Brasilianische Staatspräsidentin will mit Teixeira nix zu tun haben und hat als Beauftragten des Staates, der ja immerhin die Hauptlast tägt, wiederum Pele beauftragt. Pele vertritt nun also den Staat, und Ronaldo den bras. DFB sozusagen. Alles Gaunereien auf höchstem Niveau.......




Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »derbayer« (5. Dezember 2011, 02:16)


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Donnerstag, 12. Juli 2012, 06:46

FIFA News

Für die meisten natürlich nichts neues.... :floet: :floet: :floet:

FIFA-Affäre: Havelange und Teixeira nahmen Schmiergeld

Lausanne (dpa) - Der Fußball-Weltverband (FIFA) war
lange Jahre ein Selbstbedienungsladen. Dies belegen Dokumente der
Staatsanwaltschaft Zug, die am Mittwoch nach einem Urteil des Schweizer
Bundesgerichts veröffentlicht wurden.


Demnach haben der ehemalige FIFA-Präsident Joao Havelange und sein
früherer Schwiegersohn Ricardo Teixeira in der Korruptionsaffäre des
Weltverbandes Schmiergeld in Millionenhöhe kassiert. Den Angaben zufolge
erhielt der heute 96 Jahre alte Havelange, der von 1974 bis 1998
FIFA-Boss war, im Rahmen von Geschäften mit dem mittlerweile insolventen
Medien- und Marketingunternehmen ISMM/ISL im März 1997 1.500.000
Schweizer Franken (heute umgerechnet rund 1,25 Millionen Euro).

Der ehemalige brasilianische Verbandschef Teixeira kassierte zwischen
August 1992 und November 1997 mindestens 12.740.000 Schweizer Franken
(heute rund 10,6 Millionen Euro). Erst im März dieses Jahres war er aus
dem FIFA-Exekutivkomitee zurückgetreten. Der heute 65-Jährige hatte den
brasilianischen Fußball-Verband CBF 23 Jahre lang geführt.

Havelange und Teixeira verwendeten bei Deals zur Verwertung von
Übertragungsrechten mehrfach ihnen "anvertraute Vermögenswerte
unrechtmäßig", um sich zu bereichern, wie es in den Dokumenten heißt.
Ihnen wurde zudem vorgeworfen, der FIFA Provisionen nicht offen gelegt
zu haben und den Verband dadurch geschädigt zu haben.

Die Verfahren gegen die beiden früheren Funktionäre waren allerdings
nach Zahlung von hohen Geldsummen eingestellt worden. Havelange und
Teixeira wiesen die Anschuldigungen stets zurück. Die Unterlagen
belegen, dass die Provisionszahlungen der ISMM/ISL-Gruppe bis in die
80er Jahre zurückgehen.


Wie es in dem Dokument weiter heißt, könne nicht infrage gestellt
werden, "dass die FIFA Kenntnis von Schmiergeldzahlungen an Personen
ihrer Organe hatte". Dem Weltverband "wird die mangelhafte Organisation
ihres Unternehmens" vorgeworfen. Es habe "eine strikte interne
Reglementierung" gefehlt, um mögliche verbotene Zahlungen offenlegen zu
können.

Der heutige FIFA-Chef Joseph Blatter war zur Zeit der
Schmiergeldzahlungen Generalsekretär des Weltverbands. 1998 trat er die
Nachfolge von Havelange an.

Die Dokumente waren ans Licht gekommen, nachdem das Schweizer
Bundesgericht den Anspruch auf Einsicht in die brisanten Akten bestätigt
hatte. Wie die Kammer am Mittwoch in Lausanne mitteilte, wurde eine
Beschwerde von zwei Funktionären des Fußball-Weltverbandes abgewiesen.

Die Einsicht von Journalisten in die Einstellungsverfügung der Zuger
Staatsanwaltschaft sei die Voraussetzung zur Berichterstattung über die
in der Öffentlichkeit erhobenen Korruptionsvorwürfe. Die Behörde hatte
am 11. Mai 2010 Ermittlungen gegen die FIFA und zwei ihrer Mitarbeiter
wegen Korruptionsvorwürfen endgültig beendet. Eine der beteiligten
Parteien hatte gegen die Öffnung der Akten Einspruch eingelegt.
Zahlreiche weitere hochrangige Funktionäre sollen in den
Bestechungsskandal verwickelt gewesen sein.

Das insolvente Schweizer Marketing-Unternehmen ISMM/ISL soll über
Jahre FIFA-Funktionäre systematisch bestochen haben. 2008 vor Gericht
dokumentiert wurden 138 Millionen Schweizer Franken (umgerechnet heute
rund 114 Millionen Euro), die zwischen 1989 und 2001 gezahlt wurden.
„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?”

Vincent van Gogh

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Montag, 16. Juli 2012, 10:04

Blatter gg DFB

Blatter holt zum Gegenschlag aus - DFB auf Distanz

Frankfurt/Main (dpa) - Der schwer unter Druck
geratene Joseph Blatter hat gegen den auf Distanz gegangenen Deutschen
Fußball-Bund zum verbalen Konter ausgeholt.


In einem Interview der Schweizer Boulevardzeitung "SonntagsBlick"
deutete der FIFA-Präsident Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der
Fußball-WM 2006 nach Deutschland an.

"Gekaufte WM... Da erinnere ich mich an die WM-Vergabe für 2006, wo
im letzten Moment jemand den Raum verließ. Und man so statt 10 zu 10 bei
der Abstimmung ein 10 zu 9 für Deutschland hatte. Ich bin froh, musste
ich keinen Stichentscheid fällen. Aber, na ja, es steht plötzlich einer
auf und geht. Vielleicht war ich da auch zu gutmütig und zu naiv", sagte
Blatter. Auf die Nachfrage, ob er vermute, dass die WM gekauft worden
sei, antwortete der FIFA-Boss: "Nein, ich vermute nichts. Ich stelle fest."

Der DFB dementierte umgehend. "Diese nebulösen Andeutungen sind
völlig haltlos und scheinen vor allem den Zweck zu haben, von den
aktuellen und aktenkundigen Vorgängen ablenken zu wollen", sagte
DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock am Sonntag.

Auch "Kaiser" Franz Beckenbauer, der die WM als Chef des
Organisationskomitees nach Deutschland geholt hatte, bestritt
Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe. "Ich kann die Äußerungen und
Andeutungen von Sepp Blatter nicht nachvollziehen. Er irrt ja schon beim
Ergebnis. Es war 12:11 für uns, nicht 10:9. Entscheidend war, dass die
acht Europäer geschlossen für uns gestimmt haben", sagte Beckenbauer der
"Bild"-Zeitung (Montagausgabe).

Die schwammige Aussage von Blatter ist eine Retourkutsche des
FIFA-Chefs, der wegen seiner Verharmlosung der FIFA-Korruptionsaffäre
vor allem aus Deutschland heftig kritisiert und von Ligapräsident
Reinhard Rauball sogar zum Rücktritt aufgefordert worden war. "Ich
spreche für das gesamte DFB-Präsidium, wenn ich sage: Wir sind
erschüttert. Es ist ein schockierender Fakt", sagte DFB-Boss Wolfgang
Niersbach am Samstag zum Ausmaß des Skandals und stellte Blatter an den Pranger.

"Genauso schockiert bin ich über die Reaktion des FIFA-Präsidenten.
Wenn nicht-unbedeutende Entscheidungsträger der FIFA offensichtlich Geld
kassiert haben und dann gesagt wird, es war damals nicht verboten, ist
das eine Reaktion, von der wir als DFB uns nur total distanzieren
können", erklärte Niersbach.
Anders als Rauball, der den FIFA-Boss in einem Telefonat zum
Rücktritt aufgefordert hatte, wollte Niersbach öffentlich keine
Konsequenzen fordern. "Wenn so eine Situation passiert, ist zuerst der
Betroffene gefragt. Die Frage nach einem Rücktritt kann nur der
Betroffene selbst beantworten", sagte Niersbach.

Doch Blatter denkt gar nicht daran, das Handtuch zu werfen. "Rauball
hat mich am Freitag angerufen und mir gesagt, ich solle zurücktreten.
Ich sagte ihm, das sei nicht so einfach, wie er sich das vorstelle.
Schließlich bin ich vom Kongress gewählt", sagte der Chef des
Fußball-Weltverbandes dem "SonntagsBlick".

Blatter stellte sich in dem Interview vielmehr als Opfer hin. Er habe
nie Schmiergeld angenommen, die FIFA habe die Ermittlungen durch eine
Anzeige sogar selbst ins Rollen gebracht. "Die Leute, die mich
attackieren, wissen, dass es so ist, aber sie lassen nicht locker. Sie
wollen mich weghaben", klagte Blatter.

Seit seiner erstmaligen Wahl zum FIFA-Präsidenten 1998 ist das
Verhältnis zu Deutschland unterkühlt. Der DFB unterstützte damals offen
Blatters Gegenkandidaten Lennart Johansson. Nach dessen Niederlage habe
der damalige DFB-Präsident Egidius Braun laut Blatter in einem
Fernsehinterview erklärt: "Gestern hatten wir die 111 Stimmen, heute hat
sie Blatter. Er hat sie sich gestern im Hotel gekauft." Diese
"haltlosen Vorwürfe" habe er nie mehr ausräumen können, erklärte
Blatter.

Immerhin ist der Schweizer nun doch von Ehrenpräsident João Havelange
abgerückt. "Er muss weg. Er kann nicht Ehrenpräsident bleiben nach
diesen Vorfällen. Ich werde beantragen, dass das Thema beim nächsten
Kongress behandelt wird", sagte Blatter. Dies hatte zuvor bereits
FIFA-Exekutivmitglied Theo Zwanziger gefordert.

Der 96 Jahre alte Havelange und dessen brasilianischer Landsmann
Ricardo Teixeira hatten von der inzwischen insolventen Marketingfirma
ISMM/ISL umstrittene Provisionen in Millionenhöhe eingestrichen. Blatter
betonte, er habe von den Schmiergeldzahlungen erst Jahre später
erfahren. "Ich heiße weder Bestechung gut, noch unterstütze oder
rechtfertige ich sie. Genau das wird mir jetzt vorgeworfen", erklärte der 76-Jährige.
Die deutschen Spitzenfunktionäre wollen sich mit Blatters
Unschuldsbeteuerungen jedoch nicht abspeisen lassen und fordern eine
weitergehende Aufklärung der skandalösen Vorfälle. "Ich will wissen, wer
davon profitiert hat, welchem Zweck diese Zahlungen dienten und wie
viel Geld der FIFA durch den ISL-Konkurs entgangen ist", sagte Rauball
der Tageszeitung "Die Welt" (Samstag).

Dies sei die Fußball-Familie auch dem Nachwuchs schuldig. "Wir können
nicht von den Kindern und Jugendlichen die Einhaltung von Regeln und
Fair Play fordern, wenn wir auf der anderen Seite fragwürdige Geschäfte
einfach laufen lassen", betonte Rauball. :floet:
„Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren?”

Vincent van Gogh

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